Leezenkurier

Fahrradzeitung für das Münsterland

Bildmöglichkeit 1: Durch das Schleifverfahren wird die Oberfläche des Kopfsteinpflasters gleichmäßiger, bleibt durch die Struktur aber leicht rau und sorgt weiterhin für guten Halt (Bildquelle: Stadt Münster, Patrick Schulte)

Neues Schleifverfahren soll Kopfsteinpflaster ebener machen

Stadt Münster, Fahrradbüro

Historisches Natursteinpflaster prägt Münsters Straßenbild. Gleichzeitig können abgesackte Steine und unebene Oberflächen die Nutzung im Alltag erschweren. Die Stadt Münster hat im August im Hansaviertel in Münster erstmals das sogenannte „Grinding“-Verfahren getestet. Dabei wird die Oberfläche des bestehenden Natursteinpflasters mithilfe diamantbesetzter Schleifwalzen bearbeitet. So lassen sich Unebenheiten und Stolperkanten reduzieren, ohne das Pflaster zu ersetzen.
Die Arbeiten in der Leerer Straße und einem Teilabschnitt der Dortmunder Straße erstrecken sich insgesamt auf rund 125 Meter Länge. Ausgewählt wurden diese Abschnitte, weil der Zustand des Kopfsteinpflasters sanierungsbedürftig war.
Historischen Charakter bewahren Durch das Schleifverfahren wird die Oberfläche gleichmäßiger, was die Verkehrssicherheit erhöht und zu einem besseren Fahrkomfort führt. Die Struktur des Pflasters bleibt dabei leicht rau
und sorgt weiterhin für guten Halt, auch bei Nässe. Zudem werden Lärm und Erschütterungen durch den Kfz-Verkehr reduziert.