Am 27. April hat die BI 51 Handorf-Mauritz e.V. zur Informationsveranstaltung in Handorf eingeladen und über 150 besorgte Menschen sind der Einladung gefolgt. Kurz und Kenntnisreich haben die Aktiven der Bürgerinitiative die Teilnehmer über die derzeitigen Ausbaupläne von Straßen-NRW informiert. So mussten wir erfahren, dass Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch kurz vor dem Ende der Ampelregierung den Landesverkehrsminister Oliver Krischer (GRÜNE) angewiesen hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbauabschnitt von Mauritz bis Handorf nach dem Bundesverkehrswegeplan (siehe besonderen Kasten) einzuleiten. Auf diesen 2,5 Kilometer soll mit vielen Millionen ein autobahnähnlicher Ausbau entstehen, der an Gigantismus nicht mehr zu überbieten ist (siehe Bild). So soll der Querschnitt 34 Meter und mit allen Nebenanlagen rund 60 Meter breit ausgebaut werden. Der Fahrradverkehr, der ÖPNV und die Landwirtschaft werden voll ausgebremst. Der Bahnanschluss Handorf an die geplante Münsterland S-Bahn ist damit Geschichte. Zudem werden 20 Hektar wertvollster Ackerboden vernichtet. Dies alles nur um ggf. 1 – 4 Minuten schneller mit dem Auto/Lkw diesen Abschnitt zu durchfahren. Wer der Straßennutzer hat da eigentlich einen echten Vorteil und wer kassiert den angeblich monetären Gewinn? Ein Gewinner steht bereits fest, Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, er kann dann künftig seine 30 täglichen Fleisch-Lkw´s von dort eine Minute schneller zum Hessenweg fahren lassen. Ich, wie den meisten Menschen, stört es nicht hier 1 – 4 Minuten langsamer unterwegs zu sein. Doch wir Bürger werden erst gar nicht gefragt, ebenso wenig die anliegenden Gemeinden, die Stadt Münster oder das Land NRW. Daher bittet die BI um Deine Unterstützung, damit im kommenden Planfeststellungsverfahren mit juristischer Unterstützung dieser Ausbauhorror gestoppt werden kann. Mehr: BI-51-Handorf.de
Am 27. April hat die BI 51 Handorf-Mauritz e.V. zur Informationsveranstaltung in Handorf eingeladen und über 150 besorgte Menschen sind der Einladung gefolgt. Kurz und Kenntnisreich haben die Aktiven der Bürgerinitiative die Teilnehmer über die derzeitigen Ausbaupläne von Straßen-NRW informiert. So mussten wir erfahren, dass Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) noch kurz vor dem Ende der Ampelregierung den Landesverkehrsminister Oliver Krischer (GRÜNE) angewiesen hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbauabschnitt von Mauritz bis Handorf nach dem Bundesverkehrswegeplan (siehe besonderen Kasten) einzuleiten. Auf diesen 2,5 Kilometer soll mit vielen Millionen ein autobahnähnlicher Ausbau entstehen, der an Gigantismus nicht mehr zu überbieten ist (siehe Bild). So soll der Querschnitt 34 Meter und mit allen Nebenanlagen rund 60 Meter breit ausgebaut werden. Der Fahrradverkehr, der ÖPNV und die Landwirtschaft werden voll ausgebremst. Der Bahnanschluss Handorf an die geplante Münsterland S-Bahn ist damit Geschichte. Zudem werden 20 Hektar wertvollster Ackerboden vernichtet. Dies alles nur um ggf. 1 – 4 Minuten schneller mit dem Auto/Lkw diesen Abschnitt zu durchfahren. Wer der Straßennutzer hat da eigentlich einen echten Vorteil und wer kassiert den angeblich monetären Gewinn? Ein Gewinner steht bereits fest, Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, er kann dann künftig seine 30 täglichen Fleisch-Lkw´s von dort eine Minute schneller zum Hessenweg fahren lassen. Ich, wie den meisten Menschen, stört es nicht hier 1 – 4 Minuten langsamer unterwegs zu sein. Doch wir Bürger werden erst gar nicht gefragt, ebenso wenig die anliegenden Gemeinden, die Stadt Münster oder das Land NRW. Daher bittet die BI um Deine Unterstützung, damit im kommenden Planfeststellungsverfahren mit juristischer Unterstützung dieser Ausbauhorror gestoppt werden kann. Mehr: BI-51-Handorf.de
Peter Wolter


