Leezenkurier

Fahrradzeitung für das Münsterland

ADFC beim Frühlingsfest bei Hürter


40 Fahrräder gegen Diebstahl codiert.

Am 17. April hat der ADFC Münster bei seinem langjährigen Fördermitglied Fahrrad XXL Hürter von 10 bis 19 Uhr beim Frühlingsfest 40 Fahrräder gegen Diebstahl codiert. Dabei gab es viele interessante Kontakte, Gespräche und auch Menschen, die sich im ADFC aufnehmen ließen.

Im Zentrum stand aber die Fahrradcodierung, die der ADFC mit der Polizei entwickelt hat (siehe Kasten), die als die effektivste gilt, da sie es dem Dieb sehr schwer macht das Fahrrad weiter zu verkaufen. Mit dieser Codierung kann jedes Rad ohne weitere Hilfsmittel dem Eigentümer zugeordnet werden.

Am Mittag gab es einen großen Schreck, als es plötzlich einen sehr lauten Knall gab und Scheiben zersplitterten. Ein Autofahrer ist beim Parken vom Brems- auf das Gaspedal abgerutscht und sein 250 PS Bolide raste gegen eine Fahrradrikscha und schob diese durch zwei Fensterscheiben in den Fahrradladen. Zum Glück kamen alle nur mit dem Schreck davon.

Die Versorgung der Aktiven durch die Firma Hürter war exzellent, so gab es alles zu Trinken und Snacks sowie Kuchen und Süßigkeiten. Dies und die Stimmung rund um den Tag gefiel allen so gut, dass sie gerne 2027 wieder kommen, wenn es heißt: Frühlingsfest bei Hürter!

Der Stand war meist gut besucht (c) Peter Wolter
Der Stand des ADFC war meinst gut besucht.

  • Im Unterschied zur oft schwer zugänglichen und/oder verdeckten Rahmennummer des Herstellers, ist die Codierung an auffälliger Stelle platziert – üblicherweise am Sitzrohr oben rechts. Dort fällt sie beim abgestellten Fahrrad sofort ins Auge.
  • Der Code hilft bei Kontrollen
    Bei einem codierten Rad kann die Polizei mehrere Merkmale direkt prüfen, ohne den Code vollständig entschlüsseln zu müssen.
  • Der Code macht ein gestohlenes Fahrrad schwerer verkäuflich.
    Ein codiertes Fahrrad ist in Deutschland schwerer zu verkaufen, wenn die Codierung nicht zu den Anbietenden passt. Selbst wenn der Code weggeschliffen wird, lässt er sich noch immer per Infrarot im verdichteten Material auslesen

Von Peter Wolter