Immer wieder hören wir von Radfahrerinnen und -fahrern, dass sie sich im Straßenverkehr, auch auf Radwegen, nicht sicher fühlen. In unserem Titelthema stellt Margarete Schürhoff eine interessante Interviewpartnerin vor. Hager Abdelwahid widmet sich in ihrer Doktorandenarbeit dem Thema „Sicheres Radfahren“. Auch ein Blick in die Unfallbilanz der Stadt Münster 2025 zeigt uns, dass dieses Thema hochaktuell ist. Insbesondere bei Radtouren in Gruppen sollten Sicherheitsregeln, wie sie Heinz Braunsmann in seinem Bericht erläutert, unbedingt eingehalten werden, damit alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesund und unbeschadet das Ziel erreichen. Mit dem Hessenweg und Kötterweg richtet die Stadt weitere Fahrradstraßen ein, während beim Kreisverkehr Von-Esmarch-Straße dem Vorrang für den Radverkehr leider ein Riegel vorgeschoben werden soll. Trotz aller Vorbehalte und Vorschläge soll der Kreisverkehr hier durch eine Ampelschaltung ersetzt werden. Auch beim Ausbauhorror der B 51 in Höhe Handorf droht ein Rückfall in Zeiten, in denen dem Auto bei vielen Verkehrsprojekten Vorrang gewährt wurde. Allerdings liegt hier die Verantwortung beim Bund. Die Bürgerinitiative gegen den Ausbau hat die volle Unterstützung des ADFC. Von interessanten Radtouren berichten unsere Ortsgruppen aus Bocholt, Billerbeck und Sendenhorst. In Sachen Radtouren lohnt sich immer wieder ein Blick in das Radtourenprogramm. Den ganzen Sommer, bis in den Herbst hinein, werden von allen Ortsgruppen des Kreisverbandes Radtouren zu interessanten Zielen im Münsterland und auch darüber hinaus angeboten. Aber auch der Spaß kommt in dieser Ausgabe nicht zu kurz. Heinz Braunsmann nimmt mit dem Gedicht „Im E-Rausch“ die Pedelecfahrenden mit viel Humor ins Visier. Mit dieser kurzen Inhaltsübersicht wünscht das Redaktionsteam des Leezen-Kurier allen Leserinnen und Lesern viel Spaß beim Lesen und einen entspannten, unfallfreien Fahrradsommer.


